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Haartransplantation bei Haarausfall

Haarausfall

Obwohl ca. 40% aller Menschen von Haarausfall betroffen sind gehört es immer noch zu den großen Tabu-Themen. Dabei ist Haarausfall keine Krankheit. Aber die psychologischen Konsequenzen, vor allem bei jungen Betroffenen, sollte man nicht unterschätzen. Für sie ist die Erkenntnis an Haarausfall zu leiden oft eine Katastrophe!
Unter den vielen Möglichkeiten Haarausfall zu behandelt unterscheidet man zwischen Medikamenten, die dem Organismus oral zugeführt werden und der Haartransplantation. Hierbei handelt es sich um einen operativen Eingriff. Unseriösen Anzeigen in der Zeitung oder Beiträgen auf den TV-Shopping Kanälen sollte man nicht vertrauen. Wenn man an einer ernsthaften und erfolgreichen Behandlung interessiert ist sollte man sich an seinen Dermatologen (Hautarzt) wenden. Der berät sie und findet mit ihnen zusammen die richtige Behandlung für sie.

Haarausfallarten und – ursachen

Es gibt verschiedene Haarausfallarten. Eine ist Androgenetischer Haarausfall, welcher sich noch einmal in zwei Arten unterteilt: erblich bedingten Haarausfall und spannungsbedingten Haarausfall. Bei androgenetischem Haarausfall, der erblich bedingt ist die Ursache das Hormon DHT (Dihydrotestosteron). Dieses Hormon ist viel auf der Kopfhaut vorhanden und wenn eine erbliche Überempfindlichkeit besteht, verkürzt sich die Wachstumsphase des Haares. Haarfollikel sind demnach vorhanden, nur sind sie kaum noch zu sehen. Bei spannungsbedingtem androgenetischen Haarausfall ist die „Oberursache“ Stress. Die Haare fallen zuerst im Bereich der Geheimratsecken und der Tonsur und dann erst auf dem gesamten Schädeldach aus, was damit zusammenhängt, dass bei Stress die feinen Versorgungsgefäße in den Haarpartien zusammengepresst werden und so die Durchblutung um ca. 60% niedriger ist als normal. Die Haarfollikel degenerieren und fallen nach und nach aus. Eine weitere Art des Haarausfalls ist Alopecia areata. Das ist ein lokal begrenzter, runder, krankhafter Haarausfall. Es ist eine entzündliche Haarausfallerkrankung. Man vermutet, dass es eine Fehlfunktion des Immunsystems ist. Statt Viren, Bakterien und Pilze abzuwehren richtet sich die Immunzellen gegen die Haarwurzeln des eigenen Körpers. Außerdem gibt es auch noch den diffusen Haarausfall. Hierbei fallen Haare überall vom Kopf aus. Ursachen sind Stress, Infektionen, Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen und Hormonschwankungen. Medikamente können auch Haarausfall verursachen genauso wie Infektionen. Bei Infektionen handelt es sich aber meist um einen zeitlich begrenzten Haarausfall.

Haartransplantation

Solange noch eine bestimmte Anzahl im Haarkranz vorhanden sind kann eine Haartransplantation vorgenommen werden. Aus diesem Kranz werden Haarwurzeln entnommen und in den kahlen Bereichen auf dem Kopf eingepflanzt. Diese Art von Behandlung eignet sich besonders wenn der Erfolg herkömmlicher Mittel gegen Haarausfall ausbleibt. Die Kosten einer Haartransplantation sind Abhängig von der Anzahl der Zahl der zu transplantierenden Haare. Deshalb schwangt der Preis zwischen 3.000 Euro bis zu 15.000 Euro.