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LASIK, LASEK und PRK - Verfahren zur Augenoperation

LASIK - Laser In Situ Keratomileusis (operative Schnitttechnik)

Hierbei wird ein kreisrundes Hornhautläppchen angeschnitten und aufgeklappt. So ist das Innere der Hornhaut zugänglich und mit dem Excimer-Laser wird die erwünschte Korrektur erreicht. Der Eingriff wird mit dem zurückklappen der Hornhaut und leichtem andrücken beendet. Schon kurze Zeit nach der Operation spürt man nichts mehr von dem Eingriff.

LASIK-Vorteile

  • In der optischen Zone kommt es zu keiner Narbenbildung.
  • Eine nahezu stabile Sehschärfe erreicht wird schon nach ca. 4 Wochen gezeigt.
  • Keine Cortison-Nachbehandlung nötig.
  • Ein leichtes Sandgefühl in den Augen lässt nach kurzer Zeit nach. Ansonsten keine Schmerzen.
  • Mit LASIK können auch höhere Sehfehler korrigiert werden.

LASEK - Laser Epithelial Keratomileusis

Hier wird im Gegensatz zur LASIK-Methode die Hornhaut nicht aufgeschnitten, sondern mittels einer Alkohollösung nur das Epithel abgelöst und zur Seite geschoben wird. Dann wird der Sehfehler mit dem Laser behoben. Danach dient das nun wieder zurückgeschobene Epithel als Wundschutz. Zur Unterstützung wird eine Verbandslinse eingesetzt, die aber schon nach ca. 5 Tagen entfernt werden kann. Die Postoperativen Schmerzen, die im Gegensatz nur LASIK-Methode, hier auftreten können sind schwächer als bei der PRK.

LASEK-Vorteile

  • LASEK stellt eine Alternative zur LASIK dar, wenn sich herausgestellt hat, dass die Hornhaut für die LASIK zu dünn ist.
  • Es gibt keine Komplikationen mit der Flap.

LASEK-Nachteile

  • es treten Postoperative Schmerzen auf

PRK - Photorefraktive Keratektomie

Der Excimer-Laser, der bei der PRK zum Einsatz kommt trägt einen hauchdünnen Teil der Hornhaut ab und gibt ihr so eine neue Form. Dies findet im empfindlichsten Teil der optischen Zone statt, die auch sehr stark zur Narbenbildung neigt. Die Postoperativen Schmerzen treten hauptsächlich in den ersten beiden Tagen auf. Das volle Ergebnis ist erst nach einer Zeitspanne von 3 bis 9 Monaten zu sehen. Die Dauer der vollständigen Genesung hängt von der stärke des Sehfehlers ab. Um den Patienten für diese Zeit nicht vollständig außer Gefecht zu setzen und um andere Möglichkeiten in betracht zu ziehen, sollten Komplikationen auftreten behandelt man hier erst ein Auge und später, nach der vollständigen Genesung das zweite Auge.

PRK-Vorteile

  • Eine genaue Dosierung der Hautabschleifung kann gewährleistet werden.

PRK-Nachteile

  • Je höher der Sehfehler, desto höher das Risiko.
  • Eine geringe Trübung der Hornhaut kann auftreten.
  • Mit der Höhe des Fehlers nimmt die Genauigkeit des Eingriffs ab und die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls zu.