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Solarium erst ab 18?
In den Medien wird zur Zeit ein Thema diskutiert. Soll wirklich Jugendlichen der Gang ins Solarium gesetzlich verboten werden?
Hautärzte haben festgestellt, dass bei regelmäßigem Sonneneinfluss, das Hautkrebsrisiko steigt. Jede Sonnenstunde wird von der Haut registriert. Die Folgen sind meist erst nach mehreren Jahren zu sehen, wenn im schlimmsten Falle Hautkrebs entsteht.
Besonders für Menschen in den ersten 20 Lebensjahren ist die Sonnenbestrahlung auf Solarium & Sonnenbank ein Risikofaktor, der vermieden werden sollte.
Da der Trend und die Werbung immer wieder braun gebrannte Models zeigt, wollen Jugendliche diesem Schönheitsideal nacheifern und denken nicht daran, welche Folgen es haben kann.
Durch bessere Aufklärungsarbeit könnte die Zahl der Hautkrebserkrankungen durch zu viel Sonne drastisch zurückgehen,
Alternativen zum Solarium sind Bräunungscremes die dem Körper eine natürliche Bräune sollen. Bei der Anwendung muss jedoch darauf geachtet werden das die Creme gleichmäßig aufgetragen wird, da es sonst Flecken gibt.
Ein Solariumverbot für Jugendliche unter 18 hätte eine Umstellung in den Betrieben zur Folge. Die Angestellten müssten die Ausweise der Besucher kontrollieren, da viele Jugendliche heute wesentlich älter aussehen als sie tatsächlich sind. Ob das wirklich von allen Solarienbetreibern umgesetzt würde, ist jedoch fraglich. Der Profil spielt für die Betreiber häufig die größere Rolle, als die Gesundheit der Besucher.
Ohne eine vernünftige Aufklärung der jungen Menschen wäre dieses Gesetz nicht sinnvoll, da mit dem achtzehnten Geburtstag die Tür zum Solarium wieder offenstehen würde, was immer noch Schäden an der Haut verursachen kann.
Muttermale am Körper sollten präventiv regelmäßig untersucht werden. Bei Veränderungen sollte der Hautarzt aufgesucht werden, um rechtzeitig etwas unternehmen zu können. Gefährdete Muttermale werden entfernt und im Labor untersucht.
